Site logo
Site logo

Harley Days in Prag 2015

Pünktlich um 09:00 Uhr ging es los. Aral Tankstelle Sulgen.
Pünktlich um 09:00 Uhr  ?
Nein, doch nicht !
E Mail eignet sich ja bekanntlich nicht als Kommunikationsmittel und so wurde die Abfahrt per E Mail vereinbart.
Leider lesen nicht immer alle Members Ihre E Mails oder sie kommunizieren lieber per Morsecode.
Soll ja wieder in Mode kommen.
Jedenfalls war die Abfahrtszeit klar, aber eben nicht die Tankstelle und da es in Schramberg mehrere Tankstellen gibt, mussten wir uns erst einmal sammeln.
Doch irgendwann ging es dann los.
Weit sollten wir jedoch nicht kommen, bereits kurz vor Balingen war der erste technische Halt notwendig.
Wir zogen unsere Regenkleidung an, als Prophylaxe sozusagen, schließlich wollte niemand nass werden und die dicken schweren Regenwolken voraus, sahen nicht besonders freundlich aus.

Weiter ging die Fahrt über Zwiefalten Richtung Ulm. Kurz vor Ulm war dann der nächste technische Halt notwendig. Löste sich doch Alex Batterieabdeckung und wenn man diese in der Hand hält, lässt sich schlecht kuppeln.

Schön an der Donau entlang gerollt bis nach Regensburg, hier war unser Tagesziel.
Eingecheckt haben wir in einem ziemlich neuen Mercure im Industriegebiet. Die Zimmer waren schön und die Parkplätze ausreichend vorhanden, sogar so viele, dass Hotelfremde Parkasyl bekamen.
Es war allerdings etwas vom Schuss und so gab es Abendessen in der Altstadt.

Tag 2
Ziemlich früh ging es nach einem kräftigen bayrischen Frühstück los, das Wetter war traumhaft und es waren Alle pünktlich.
Nicht zu warm, nicht zu kalt und keine einzige Wolke am Himmel.
Wir tuckerten gemütlich auf der B 12 ins Ausland.
Auf der tschechischen Seite angekommen, wollte Gida also Roadcaptain einfach nach Prag und so nahmen wir die Abkürzung über die Autobahn.
Nach Anlegerbier und Zimmerbezug, erkundeten wir erst einmal die Location.
















Eine traumhafte Kulisse auf dem Maidan Platz. Dem Tschechischen nicht dem Ukrainischen, allerdings hat die Veranstaltung noch erhebliche organisatorische Lücken.

Für das Essen musste man sehr, sehr, sehr, seeeeeeehr lange anstehen.
Die Jetongs waren eher Je´taimes, man konnte sie zum Schluss nicht mehr los werden.

Die Nebenveranstaltungen wie Familienpark, war vor allem bei den Kleinen sehr beliebt.



Die Großen freuten sich dagegen sehr über Muai Thai Boxkämpfe und Pole Dance Battles.
Sehr komfortabel war es, dass alle Veranstaltungen in einer Halle statt gefunden haben. So war es nicht so schlimm, dass es abends sehr stark abkühlte.
Auch die Bier Preise mit 1,- € pro Halbliter Getränk lagen in einem akzeptablen Bereich.




















Tag 3
Wir erkundeten bei traumhaften Wetter Prag und beschworen den großen Schlangengott Apophis.

















Fazit !
Ein schönes Wochenende, ein entspannter lustiger Chapterausflug aber Harley Days in Prag ?
Gut, dass es mittlerweile mehr Harley Treffen als Tage im Jahr gibt, so müssen wir hier nicht noch einmal hin.

Biker Tröffe in Appenzell

Text von Petrus 

„Appezölle Biker-Tröffe“. Das zweite Mal in die Schweiz. Das zweite Mal Regen ohne Ende und wir Schramberger sagen dazu: „Batsch nass!“


Von der Deutsch-Schweizer Grenze bis zur Deutsch-Schweizer Grenze Regen, Regen und nochmals Regen. Und was hat`s gemacht? Nass!
Vielen Dank Max und Othmar dafür dass Ihr uns an der Grenze abgeholt habt und uns nach Appenzell geführt habt.
Zum Verständnis: Max und Othmar sind Members beim Black-River-Chapter Switzerland.
Eine ausgeräumte Halle einer Baufirma in Appenzell war unser gemeinsames Ziel. Veranstaltet vom Harley-Club Appenzell fand hier zum 10. Mal dort ein Harleytreffen statt.
Als „Schwaben“ und „Badener“, sprich Süddeutsche, hatten wir dort kaum Verständigungsschwierigkeiten. Na, ja, ich denke die Schweizer Harley-Freunde haben sich schon etwas bemüht für uns….;=). Es war ein schöner Samstagabend in Appenzell bei leckeren Rösti mit Ei und Schinken. Erspart das Frühstück und Mittagessen am nächsten Tag. Dann der Abend mit netten Gesprächen, leckerem Appenzeller Bier (und Appenzeller Kräuterschnaps auf Eis - wegen der Rösti!
Othmar hat uns dann am Sonntag zur Grenze begleitet. Er wollte sicher sein, dass wir auch raus sind ;=). Max konnte leider nicht mitfahren, da sein Motorrad gerade trocken war und es ja schon wieder regnete. Ist ok Max – verstehen wir ;=).

Viele Grüße an den Harley Club Appenzell

und an Max und Othmar












Baron Tour

Heute mal mit Text von Petrus.

Unser Freund Hubertus von Breitbach hat auf Schloss Fronberg geladen, nachdem er schon mehrfach mit seiner „E-Glide“ bei uns im Schwarzwald war.
Am Mittwoch vor Fronleichnam ging es Querfeldein über die Schwäbische Alp gen Nördlingen. Doch wie es halt so sein soll, hat uns Pits Moped am Treffpunkt in Esslingen, wo wir Diane und Hamdi abgeholt haben, damit überrascht, die Arbeit verweigern zu wollen. Glück im Unglück dass nur wenige Kilometer weiter ein Harleyschrauber seine Niederlassung hat. Trotz Arbeitsüberlastung haben sie Pits Moped auf die Schulter, sprich in den Transporter genommen und in der Werkstatt wieder gangbar gemacht. An dieser Stelle euch nochmals vielen Dank.




In Nördlingen hatten wir Quartier im NH-Hotel Im Klösterle, einem, wie der Name schon sagt, ehemaligen gotischen Kloster im Herzen der Altstadt von Nördlingen. Alleine diese Stadt ist eine Reise wert, zumindest für diejenigen, welche einen Faible für mittelalterliche Städte haben und das sind bei uns ja alle. Nach reichlichem Frühstück ging es am nächsten Morgen durch das Altmühltal weiter in Richtung Oberpfalz. Hubertus kam uns dahin entgegen, um uns sicher nach Schloss Fronberg zur geleiten. Dort angekommen gab es ein kleines „Anlegerbier“ bevor es zum Hotel ging. Die Mopeds blieben selbstverständlich im Schlosshof stehen. Nicht dass das Schloss nicht für sich spräche, aber mit ein paar Harleys davor sieht es noch besser aus;=). Am Abend ging es dann in die Brauereiwirtschaft. Details fallen unter die Zensur!

Freitag ging es dann so ca. 250 km, geführt von Hubertus durch die schöne Oberpfalz. Am Abend haben Hubertus und seine Frau Eva geladen. Hubertus hat den Grill bedient und Eva hat eine Unmenge herrlicher Salate gezaubert. Dazu wurde mal kein bayerisches Bier gereicht, sondern „Pfungstädter“. Eine Brauerei in der Nähe von Darmstadt, in welcher der Sohn von Hubertus in alter Familientradition das Handwerk des Brauers erlernt. Und ich muss sagen, es schmeckt. Über den Verlauf des Abends wurde ebenfalls Stillschweigen vereinbart (stimmt doch Hamdi?).

Am Samstag ging es dann nochmals so ca. 250 Kilometer auf neuer Route durch die Oberpfalz. Leute der Schwarzwald ist schön, aber die Oberpfalz ist es auch. Am Samstagabend dann wieder Brauereiwirtschaft. Und an dieser Stelle muss ich die dortigen Wirtsleute mal loben. Als passioniertem Rieslingtrinker geht es mir in Bayern meist recht schlecht (Bayern nicht Franken!). Aber die beiden Wirtleute haben es nun geschafft einen vernünftigen Wein anzuschaffen –Hochachtung-!


Am Sonntag dann der Abschied. Hubertus hätte uns gerne noch etwas über Land begleitet, aber wir zogen es vor, dem angesagten Gewitter zu entgehen und uns den ersten Teil der Strecke auf die Autobahn zu setzen. Ab Nürnberg ging es dann über Land nach Hause. Kaum vor der Haustüre angekommen ging das „Sauwetter“ auch schon los. „Schwein“ gehabt!!

Zum Archiv